Susannes Sommer-Salat

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Sie ist nicht „nur“ meine Freundin; gleich nach meinem geliebten Riesen ist Susanne mein Lieblingsmensch – und sie hat sich ein Salatrezept für heiße Sommertage gewünscht. Knackiges Saisongemüse, erntefrisch und einfach mal anders. Und während ich noch gedanklich vor meinem Hochbeet stehe und darüber sinniere, für welchen Salat ich mich nun entscheide, stolpere ich über diesen Spruch: „Gute Freunde kaufen dir etwas zu essen, beste Freunde essen dein Essen“.
In diesem Sinne „guten Appetit“ – und ich hoffe, dass meine Wahl nicht nur meiner Susanne gefällt. Versucht euch mal an diesem Rezept, während eure Männer am Grill das Fleisch wenden.
Wer es herzhafter mag, kann knusprig gebratenen Bacon über den Salat geben. Oder ihn als Hauptmahlzeit mit gegrillter Hähnchenbrust servieren.

Und nun konnte ich fast alle Zutaten aus meinem Hochbeet ernten.
Um den typischen Geschmack von frischem Gemüse zu erleben, haben wir letzten Sommer ein Hochbeet angelegt. Ich möchte in meinem Zuhause mit selbst angebautem Gemüse kochen.

Es ist ein langer Weg vom Samenkorn bis zur erntefähigen Pflanze: das Gemüsebeet anzulegen, den Boden umzugraben, dann zu glätten, um die Reihen für die Saat ziehen zu können.

Aber es geht doch nichts darüber eine Möhre aus gesundem Boden zu ziehen, eigene Kräuter zu zupfen, die Augen zu schließen und die ursprünglichen Aromen zu riechen und zu schmecken.

Zutaten für 2 Personen

ZutatMenge
Pinienkerne 25 – 30 g
Römersalatherzen 1 Stück
Blutampfer 5-8 Blätter (optional)
Kohlrabi 1 Stück
Roter Apfel 1 Stück
Radieschen 4 Stück
Weißweinessig (Alternativ Apfelessig) 1 EL
Olivenöl 1 EL
Creme Fraiche 1 EL
Dijon Senf 1 TL
Knoblauchzehe 1/2 Stück
Salz 1 Prise

Genial für heiße Tage

Schritt 1:
Für das Topping röstet ihr die Pinienkerne ohne Öl in einer Pfanne auf ganz kleiner Hitze, bis sie ein feines Aroma verströmen. Dann lasst sie abkühlen. Währenddessen wascht ihr euren Kohlrabi, die Radieschen und den Apfel.

Schritt 2:
Viertelt den Apfel, entfernt das Kerngehäuse, und schneidet ihn in feine Scheiben. Die Radieschen werden ebenfalls in feine Scheibchen geschnitten. Euren Kohlrabi müsst ihr erst schälen, bevor ihr ihn mit einem Gemüsehobel in dünne Schnitze hobelt.

Schritt 3:
Für das Dressing verquirlt ihr den Essig, das Olivenöl und die Creme Fraiche mit dem Senf und dem Honig. Gebt einen Hauch gepressten Knoblauch dazu, und schmeckt mit wenig Salz ab.

Schritt 4:
Hebt das Dressing unter den Kohlrabi, die Äpfel und die Radieschen und lasst dies ca. 30 Minuten marinieren. In der Zwischenzeit wascht ihr eure Salatherzen und den Blutampfer und schneidet beides in feine Streifen. Gebt den knackigen Salat zu den anderen Zutaten, streut vor dem Servieren die Pinienkerne darüber, und lasst es euch schmecken.

Eure Evelyn
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