Flap Bavette vom Beefer

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Unser erster Einkauf eines Flapsteaks war die pure Neugierde, denn es war ein uns völlig unbekannter Cut. Das hat sich nach einer Kostprobe sofort geändert. Wir haben uns verliebt, denn Flap punktet mit einem sehr schmackhaften und markanten Beefgeschmack, ist aber nicht zu verwechseln mit dem gängigen Flanksteak. Flap stammt aus dem Bauchlappenbereich des Rindes, exakt aus dem unteren Rippenbereich zwischen der Flanke und der Rinderbrust (zwischen Brisket und Flanksteak).

Ihr erkennt das Flapsteak an der länglichen, flachen Form mit einer starken und grobfaserigen Fettmarmorierung. Eben diese wenig magere Marmorierung macht es sehr zart und saftig im Geschmack.

Im regulären Einzelhandel ist dieses Fleisch schwer zu bekommen, ich bestelle es im Großhandel oder bei einem Fleischsommelier und nehme einen „recht großen Fleischbrocken“ von ca. 3 Kilo.

Zutaten für 2 Personen

ZutatMenge
Flap Bavette 400-600 g
Meersalz 1 Prise
Pfeffer 1 Prise

Feuer und Flamme für Fleisch

Schritt 1:
Zuerst teilen wir das Flapsteak in der Mitte, wie auf dem Foto zu erkennen. Es muss dazu nicht geschnitten werden, durch die intensive Fettmarmorierung fällt es fast von allein auseinander.

Schritt 2:
Es empfiehlt sich die ganz flachen Teile des Flapsteak abzuschneiden und gesondert zu verwerten – ich nutze sie gerne für die Herstellung eines Jus. So könnt ihr ein gleichmäßig dickes Stück Fleisch zubereiten, ohne dass der Garpunkt unterschiedlich ist.

Schritt 3:
Bevor ihr mit dem Grillen beginnt, sollte das Flap Bavette Zimmertemperatur haben. Heizt den Grill auf 110 bis 130 Grad und legt das Fleisch in die indirekte Zone, bis es eine Kerntemperatur von 48 Grad hat ohne es zwischendurch zu wenden.

Schritt 4:
Das Steak darf jetzt nur kurz ruhen bevor es in den 800 Grad heißen Beefer kommt. Zwischen Fleisch und dem Brenner sollten nicht mehr als 2 bis 3 cm Platz sein. Das Flap wird unter dem Brenner des Beefers nur 45 Sekunden von jeder Seite gegrillt. So bekommt ihr saftiges Fleisch mit einer unvorstellbar knusprigen Kruste.
Zum Verzehr dann quer zur Faser in Tranchen schneiden. Euer Fleisch erhält so einen intensiven Geschmack; es reicht etwas flockiges Meersalz und eine Prise Pfeffer zum Würzen. Wer mag, isst schlichte Kräuterbutter dazu – und klassisch Pommes mit einem grünen Salat. Aber hier sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt.
Wir zwei haben uns diesmal – ganz gegen jede Ernährungsweisheit – entschieden, viel Fleisch und wenig Beilagen zu essen… Lasst mich wissen, ob es euch auch so geht.

 

Eure Evelyn
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